Das Grossmünster Manifest

Für den Neubeginn unseres Zusammenlebens

20. Die Einleitung der Bereitschaft zum Wandel hin zum Neubeginn erfolgt auf freier Einsicht und Erkenntnis.

20. a
Friedlich, zwangs- und gewaltfrei;

20. b
Zunächst im gereiften Bewusstsein des Einzelnen;

20. c
Gefolgt durch freiwilliges Verhalten; sowie

20. d
Einsichtiger Handlungen und angebrachter Unterlassungen des Einzelnen;

20. e
Das unverzügliche Stoppen schädlicher oder zuwiderlaufender Handlungen wird von der Gemeinschaft als Zeichen der persönlichen Erkenntnis und mit Amnestie gewürdigt;

20. f
Zunehmend sichtbar werdend durch das Wirken des Einzelnen;

20. g
In der Folge natürliches Wachsen und organische Vernetzung des Einzelnen zu menschen- und lebensförderlichen Gemeinschaften freier Wahl;

20. h
In der Folge Herausbildung neuer Gesellschaftsformen hin zu einem neuen Zusammenleben der Menschen auf der Erde.

20. i
Die umfassende, ethische Bildung kann und soll einem Menschen, der die ewigen und wahren Erkenntnisse nicht annehmen will, nicht aufgezwungen werden;

20. j
Menschen, die ethische Bildung und den Wandel nicht unterstützen wollen oder ablehnen, dürfen weder die Wissensvermittlung noch den Übergang zum Neubeginn behindern.

20. k
Heute tief verankerte, komplexe und schwer zu lösende Themengebiete werden für einen friedlichen und nachhaltigen Übergang wohl eine ganze bis zwei Generationen beschäftigen und für die funktionierende, gefestigten Neugestaltung entsprechend Zeit und Durchhaltewillen erfordern.

 

Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt.
(Chinesische Weisheit)